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Die BilleVue 5 feiert 800 Jahre Schiffbek

schiff

800 Jahre Schiffbek

Man sieht es Billstedt zwar nicht an, aber der Stadtteil feiert 2012 sein 800-jähriges Bestehen. Auf das Jahr 1212 geht die erste Erwähnung des Dorfs Schiffbek, damals noch „Scipbeke“, zurück, das sich zusammen mit Öjendorf und Kirchsteinbek 1927 zur Gemeinde Billstedt zusammenschloss. Zehn Jahre später, 1937, wurde das preußische Billstedt im Zuge einer Gebietsbereinigung dann zu einem Stadtteil von Hamburg. Der Überlieferung nach geht der Name „Schiffbek“ auf den Schiffsverkehr auf der Bille zurück, die bis zur der Stelle, wo sich das Dorf ansiedelte schiffbar gewesen ist. Und so lässt sich denn auch der Name leicht erklären, der eine Zusammensetzung der Wörter Schiff und Bach, den man damals noch Bek nannte, ist. 
Wie sich das einstige Dorf zu einem der bevölkerungsstärksten und multikulturellsten Stadtteile von Hamburg entwickelte, welche zeitgeschichtlichen Tragödien sich hier abspielten, was den Aufschwung bewirkte und das Stadtbild prägt, das lässt sich kurz und bündig auf der Homepage der Geschichtswerkstatt Billstedt nachlesen:
Geschichtswerkstatt Billstedt

Ein Jahr im Zeichen des Jubiläums

800 Bäume für Billstedt, eine große Stadtteilinszenierung mit 800 Beteiligten, ein 800-minütiger Lesemarathon und ein Jahreskalender für 2013 mit historischen und aktuellen Aufnahmen des Stadtteils: Die BilleVue GbR initiiert verschiedene Jubiläumsaktionen, um den runden Geburtstag gemeinsam mit den Billstedtern zu begehen.

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Billstedt gemeinsam nachhaltig begrünen – 800 Bäume für Billstedt

Gemeinsam mit dem BUND und dem Bezirksamt Hamburg Mitte realisiert die BilleVue GbR eine große Baumpflanzaktion, mit der 800 Kirsch-, Apfel-, Birnen und Pflaumenbäume sowie verschiedene Obststräucher von Billstedterinnen und Billstedtern angepflanzt werden. Ob für Privatgärten oder für Grünflächen von Kindertagesstätten, Schulen, Jugendhäusern, Senioren-wohnanlagen, Kirchengemeinden oder Sportvereine: Jeder kann bei der Baumpflanzaktion mitmachen. Das Gute an der Initiative: Die jungen Pflanzen werden vom Bezirksamt Hamburg Mitte kostenlos zur Verfügung gestellt. Anmeldebögen und Informationen zu der Initiative finden Sie hier

Informationen zu den Obstsorten finden Sie hier

Anmeldeschluss ist am 29. Februar 2012.

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Ein Schiff wird kommen – Ein Straßenmusiktheater mit 800 Akteuren

Ein besonderes Highlight der BilleVue5 ist die Aufführung eines Straßen-Musiktheaters mit 800 Akteuren aus Billstedt. Die generationsübergreifende Inszenierung von Frank Düwel bringt die BilleVue auf ganz besondere Weise zum klingen und schwingen und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart. Eine Parade mit fantasievollen Schiffsobjekten, in der Choreografien, Musik und Tanz zusammen kommen, wird zu einem einmaligen Theaterspektakel. Die Geschichte von Schiffbek wird darin ebenso lebendig wie die heutige kulturelle Vielfalt von Billstedt. 
Frank Düwel hat gemeinsam mit seinem Team der norden-theaterproduktion bereits zahlreiche urbane Stadtteil- und Landschaftsinszenierungen realisiert und blickt der Aufgabe in Billstedt mit Begeisterung und Spannung entgegen. 

Chöre, Tanz- und Musikgruppen, Sportvereine, Spielmannszüge, Theater- AG’s und sonstige kreativ arbeitende Initiativen aller Generationen sind aufgerufen, sich an dem Straßen-Musiktheater zu beteiligen. Dafür ist lediglich eine vorherige Anmeldung erforderlich: Bewerbungs PDF

Der Probenprozess – Die Arbeit von vielen Gruppen und Beteiligten an der gemeinsamen Inszenierung


Die Inszenierung basiert auf kraftvollen Rhythmen, Bewegungen und Zeichen, die
weit sicht- und hörbar sind. Dirigiert wird das Musiktheater durch die weithin sichtbaren
Zeichen von Matrosen. Die daraus entstehenden musikalischen Aufgaben für die beteiligten
Gruppen sind einfach und gut im (Proben-) Alltag unterzubringen.
Je mehr Aufgaben für die jeweiligen Gruppen darin entstehen, desto intensiver bespricht
und probt mit ihnen das Team der norden-Theaterproduktion, die viel Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringt.

Jede Gruppe bereitet sich für das Straßen-Musiktheater auf ihre ganz eigene Weise vor und arbeitet in den ersten Monaten weitgehend selbstständig. Aus ihrem kulturellen Hintergrund und ihrem jeweiligen Gruppenthema heraus entwickeln sie Ideen für ihren Auftritt bei der Aufführung und gestalten außerdem verschiedenste Schiffsobjekte, die in ihrer Form gefalteten Papierschiffen nachempfunden sind. Die Gruppen bringen dann diese Aspekte als ganz eigene Farben in das Projekt ein.

Frank Düwel und sein Team sammeln diese Farben, Rhythmen und Bewegungen und entwickeln daraus einen gemeinsamen Beat, der dann die Grundlage für das gemeinsame Finale der Inszenierung ist. Einige Beteiligte der Musik- und Tanzgruppen werden gebeten, Taktgeber der Aufführung zu sein, während Mitwirkende, die hinreichend groß und kräftig sind, mit der Aufgabe der Schiffsführer betraut werden. Die Schiffsführer dirigieren die Schiffsobjekte und lassen Sie über den sinnbildlichen Fluss schweben.
Beteiligte, die die Rolle der Matrosen übernehmen, beginnen mit dem Proben maritimer Zeichensprache und der Tänze. Mit den Schiffsführern erarbeiten sie die Basischoreografien, zu der dann immer mehr Musiker und Gruppen hinzukommen. Bei der Generalprobe werden die einzelnen Elemente dann zu einer gemeinsamen Aufführung zusammen geführt. In einer etwas kleineren Besetzung präsentiert sich das Projekt schon mal am 11. Mai auf dem Hamburger Hafengeburtstag.

Probenzeiten und Aufführungstermine finden Sie hier

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